Ideenwettbewerb

Fuß- und Radwegbrücke Radolfzell

Die Entscheidung, die Brücke im westlichen Korridor der Gleisanlagen anzuordnen, bedingt sich durch die direkte Nähe zur Achse Marktplatz-Bahnhof, welche die Hauptfußwegeverbindung darstellt. Die Brücke versteht sich hierbei als Initialzündung für eine Neu- und Weiterentwicklung nach Osten. Die in Sichtachse gelegene Positionierung von Treppe mit Lift und Fahrradrampe sorgen für einen dynamischen und einladenden Antritt der Brücke auf Stadtseite.

Die vier Meter breite Nutzfläche der Brücke bietet ausreichend Platz für ganz verschiedene Nutzergruppen. Auf Höhe des Scheitelpunktes bieten Sitzstufen die Möglichkeit zu verweilen. Hier ragt die Brücke als Aussichtsplattform über den See und gibt den Blick auf die Bucht frei. Auf Seeseite integriert sich die auslaufende Brücke in die bereits existierende Planung der Seepromenade.

Aus der städtebaulichen und architektonischen Lösung für die Wegeführung der Brücke ergeben sich die wesentlichen Ausgangspunkte für den konstruktiven und statischen Ansatz der Brücke: Der Schwung über den See sollte möglichst stützenfrei erfolgen und ist gleichzeitig das gestalterische Kernelement der Brücke. Hieraus  entsteht  das  konstruktive  Konzept  der  neuen  See-Stadt-Verbindung  als  Seilbrücke  mit verwundenem Pylon.

Projekttyp Ideenwettbewerb

Auslober Stadt Radolfzell

Platzierung 1. Preis

Sonstiges
  • Ingenieurleistungen: Ingenieurbüro Wirth, Freiburg
  • Brückenfläche: 1.1000 m²
  • Zeitraum: Mai 2017
  • Ausführung: Projekt wurde durch den Gemeinderat gekippt